
Sei wie Grete oder: Was ist das Selbstbild?
Dein Selbstbild hat großen Einfluss darauf, wie leicht oder wie schwer dir der Weg von der Raucherin zur Nichtraucherin fällt. Es kann dich stärken, dir Energie geben und dich unterstützen. Oder es kann dich ausbremsen. Manchmal sogar unbewusst sabotieren.
Alles hängt davon ab, welches Bild du von dir selbst hast.
Dein Selbstbild
Dein Selbstbild beschreibt, wie du dich selbst siehst. Es ist das Bild, das du von dir selbst hast.
Du kannst dich als Raucherin sehen, die mit dem Rauchen aufhören will, oder als Nichtraucherin, die zwar noch raucht, aber in Kürze ihr rauchfreies Leben genießt.
Der Unterschied zwischen diesen beiden Sichtweisen ist enorm. Denn er entscheidet mit darüber, ob sich Veränderung schwer und mühsam anfühlt oder ob es dir leicht fällt, die Zigaretten aus deinem Leben zu verabschieden.
Raucherin oder Nichtraucherin?
Lass diese beiden Möglichkeiten kurz auf dich wirken und spür hinein, mit welcher Variante es dir leichter fallen könnte, mit dem Rauchen aufzuhören.
- Variante 1: Du siehst dich als Raucherin, die mit dem Rauchen aufhören möchte.
- Variante 2: Du siehst dich als Nichtraucherin, die zwar noch raucht, ihr rauchfreies Leben aber schon vor Augen hat.
Natürlich ist es mit dem Selbstbild von dir als Nichtraucherin einfacher, denn in diesem Fall lässt du ein Verhalten weg, das nicht mehr zu dem Bild passt, das du von dir selbst hast.
Bei Variante 1 ist es anders. Du möchtest ein Verhalten beenden, das vollkommen mit deinem Selbstbild übereinstimmt. Es ist nicht unmöglich, aber es ist dementsprechend schwer.
Warum also nicht den einfacheren Weg wählen?
Du kannst dein Selbstbild so ausrichten, dass es dein gewünschtes Verhalten unterstützt, nämlich rauchfrei zu leben.
Was Hänschen nicht lernt …
Du kennst sicher das Sprichwort: „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr.“
Ganz schön hart, oder?
Ich sag nur: Armer Hans! Er ist dazu verdonnert, sein Leben lang gleich zu sein, ohne eine Chance, von den vielen Erfahrungen, die er im Leben macht, zu lernen.
In der Psychologie sprechen wir hier von einem statischen Selbstbild.
Es beschreibt die innere Überzeugung, dass wir so sind, wie wir sind, dass wir daran nichts Wesentliches ändern können. Und genau dieses Denken macht Veränderung schwer.
Auch den Schritt in ein rauchfreies Leben. Denn solange du dich innerlich als Raucherin siehst, bleibt Rauchfreiheit ein ständiger Kampf. Erst wenn du dein Selbstbild veränderst, wird es leichter.
… kann Grete immer noch lernen
Dem gegenüber steht das dynamische Selbstbild. Es beschreibt die innere Haltung: Ich kann mich verändern. Ich kann dazulernen. Ich kann mich neu ausrichten.
Das dynamische Selbstbild geht davon aus, dass wir lernen und wachsen können, dass wir uns im Laufe unseres Lebens weiterentwickeln.
Genau dieses Selbstbild macht es einfacher, mit dem Rauchen aufzuhören.
Denn sobald du dich Nichtraucherin siehst, passiert etwas Spannendes. Sowohl dein Bewusstsein als auch dein Unterbewusstsein beginnen nach Möglichkeiten zu suchen, wie du rauchfrei leben kannst.
Und dann ist der Schritt weg von der Zigarette nur mehr klein, denn du lässt ein Verhalten weg, das nicht mehr zu dir passt.
Darum vergiss am besten das Sprichwort von Hans und sei stattdessen wie Grete:
„Was Gretchen nicht lernt, kann Grete noch immer lernen.“
Sei wie Grete
Denn, Grete weiß: Veränderung ist möglich.
Solange du dich innerlich als Raucherin siehst, bleibt Veränderung anstrengend. Wenn du dein Selbstbild in diese Richtung änderst, in die du gehen möchtest, darf es leichter werden.
Statt Verzicht, Druck und Kampf, erschaffst du dir mit Power und Selbstvertrauen dein rauchfreies Leben.
👉 Wenn du spürst, dass du diesen Weg nicht alleine gehen möchtest, findest du bei mir Angebote, mit denen ich dich dabei begleite, dein Selbstbild bewusst neu auszurichten.
Schreib mir gerne eine Nachricht, wenn du Fragen oder Anregungen rund ums Selbstbild, Grete oder dein rauchfreies Leben hast.